Kilimanjaro- der Weg

By fama2008

Wir habens geschafft!!!!! Am 27.12. um 6:00 Uhr morgens waren Jonas und ich auf der hoechsten spitze des Kilimanjaro, am Uhuru Peak! es war und ist unglaublich!!!!!!

fang ich mal vorne an:

am 21.12. sind wir in Moshi angekommen. Am naechsten morgen gings dann los, mit dem minibus und unserem team, Sahban, unser guide, aziwa unserem koch, assistanceguide und sechs portern fahren wir zum machame gate.

hier startet unsere Besteigung ueber die Machame route. am ersten Tag wandern wir durch ur- und Regenwald bis zum Machamecamp auf 2900m. dann gehts weiter durch karge Flechtenbewachsene Baumlandschaft, zum Shira hut auf 3800m. von hier an wird die Landschaft sehr karg, bei Schnee (ja, wir hatten White Christmas!!!!) und eisiger kaelte steigen wir hoch zum lavatower (4600m), brr ich friere, und dann durch “mordor”(steinige in wolken haengende Landschaft) ins wunderschoene Barancovalley mit palmenartigen baeumen und schliesslich ins Barancocamp auf 3800m. am vierten Tag unserer Wanderung klettern wir ueber die Breakfast wall(4200m) und durchs Karangavalley zum Karangacamp auf 3900m.  Noch ein Tag, dann steht uns der grosse letzte Aufstieg bevor…. Die Wanderung zum Barafuhut (4600m) am fuenften Tag geht durch die hoehenwueste, wir erreichen das camp gegen elf uhr, die Aufregung wird immer groesser, um Mitternacht gehts los zur finalen besteigung!!!!! ruhen uns viel aus, die hoehe macht muede, gehen gegen sieben schlafen um vor der letzten etappe ausgeruht zu sein, schlafen klappt aber nicht wirklich- man ist das spannend, wie wirds mir morgen gehen, schaff ichs……??? es ist elf der Wecker klingelt und wir packen uns ein: 2 paar socken, bergstiefel, gamaschen, lange unterhose, softshellhose, sportunterwaesche, duenner fleece, dicker fleece, Windjacke, duenne Handschuhe, dicke Handschuhe, Schaal, Had-tuch, dicke muetze und Sonnenbrille im Gepaeck und natuerlich die Stirnlampe aufgesetzt. So stiefeln wir los….bergauf, durch schnee und lavageroell, mal klettern, mal gehts stei mal nicht so steil dann aber richtig steil!!!! bergauf. langsa, langsam. als wir die Wand geschafft haben sind wir auf dem Stella point, das schlimmste liegt hinter uns! auf dem kraterguertel entlang gehen wir mit dem Sonnenaufgang im Ruecken durch eine unglaubliche Schnee-, Krater-, Wolken-, Gletscherlandschaft zum Uhurupeak, ich hab ne Mischung aus totaler erschoepfung, leichtem kopfweh und krasser euphorie, Jonas hat hoehenbrechen, aber wir schaffens! Nach sechs stunden aufstieg  sind wir, als erste an diesem Tag,  auf 6000m!

Wir machen ein Foto am Uhurupeak – Jonas: “schnell, egal wies aussieht”

Ich bin faszieniert von der Landschaft, wir gehen schnell zurueck um der Hoehenkrankheit zu entfliehen und sind nach 2 Stunden wieder im camp. Ich bin extrem erledigt und muede, aber nach ner halben stunde ausruhen treibt uns unser guide weiter runter, is wichtig um Kopfweh zu vermeiden,  zum camp dieses Tages, dem mwenka camp, das an der regenwaldgrenze liegt. Knie tun weh, muede und erledigt kann ich nicht glauben dass ich wirklich da oben war…. nun gehen wir am letzten Tag noch durch den Regenwald zum Mwenka gate, bekommen unser certificate fahern nach moshi und ruhen uns aus!

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